Die Auslöseverzögerung: 1..2..3… der Fisch ist vorbei

Wenn Sie UW-Fotograf mit einer Kompaktkamera sind, kennen Sie eventuell die folgende
Situation: Man drückt auf den Auslöseknopf der Kamera, aber es tut sich nichts. Recht verspätet kommt das erlösende Klicken, der Fisch ist dann aber schon hinter der nächsten Koralle verschwunden. Ärgerlich für jeden Fotografen. Herbert Frei erklärt in diesem DIVEMASTER das Problem der Auslöseverzögerung und was es damit auf sich hat.

Schärfe braucht Zeit
Wenn man mit einer Digicam ein Motiv anpeilt, dann wird beim Drücken auf den Auslöseknopf ein kameratechnischer Arbeitsprozess in Gang gesetzt. Ziel ist es, das Motiv so schnell wie möglich scharf zu bekommen. Zwei technische Lösungen buhlen um die Poleposition. In einer D-SLR arbeitet der Autofokus (AF) nach dem Verfahren der Phasendetektion, in Kompaktkameras und CSCs (Compact System Cameras)
nach dem Kontrastverfahren. Mittlerweile setzen die Kamerahersteller auch auf sog. Hybrid-AFSysteme. Diese kombinieren den Phasen-AF mit dem Kontrast-AF. Die Kamera entscheidet je nach Motivsituation welcher der beiden Scharfeinstellmodi der geeignete ist. Hierdurch kann der Scharfeinstellvorgang zum Teil erheblich verkürzt und präzisiert werden….

> mehr in DIVEMASTER Nr. 96

 

Dieser Beitrag wurde unter Aktuellseite - Beiträge, Medien & Fotografie, Technik & Ausrüstung abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.