Anemonenfische in der Krise

Wenn die Korallenbleiche ganze Riffe überzieht, leiden alle Bewohner. Am Beispiel von Anemonenfischen in gebleichten Anemonen erläutert Naturfotograf Thomas Kuhn was genau sich abspielt und warum das schöne Bild in Wirklichkeit eine ganz unschöne Situation zeigt.

In tropischen Gewässern kommt es infolge der Klimaerwärmung zu erhöhten
Meeresoberflächentemperaturen und dadurch zu wiederkehrenden beispiellosen
Massenbleichen von Korallenriffen. Das Great Barrier Reef in Australien ist zurzeit zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren von einer großen Korallenbleiche betroffen. Die Bleiche ist so stark, wie es bisher so noch nie beobachtet wurde. Waren früher Korallenbleichen vor allem durch die warmen Meeresströmungen des Klimaphänomens El Niño ausgelöst worden, geschieht dies heute teilweise einfach scheinbar ohne Anlass. Da die Sommer immer heißer werden, folgen die erhöhten Temperaturschübe so dicht hintereinander, dass sich die Korallen in den Abständen dazwischen nicht mehr ausreichend regenerieren können. Die Häufigkeit schwerer Bleichereignisse ist weltweit von einmal alle 27 Jahre in den frühen 1980er Jahren auf derzeit alle ein bis drei Jahre gestiegen. Folgen Sie in diesem Bericht dem Natur und UW-Fotograf Thomas Kuhn in die
Kimbe Bay nach Papua-Neuguinea. Die Kimbe Bay liegt in New Britain, einer über 500 Kilometer langen Außeninsel von Papua-Neuguinea und umschließt mit…

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