DIVEMASTER – Buchtipps – Buchbesprechungen

Die Natursportart Tauchen präsentiert sich heute in vielen unterschiedlichen Aktivitäten von Apnoe bis Techtauchen. DIVEMASTER macht Sie mit seinen ausführlichen Besprechungen von Publikationen aus allen Medienbereichen auf interessante Neuerscheinungen aufmerksam und bieten Ihnen zudem die Möglichkeit – in unserem Buch-Tipps-Archiv – auch Besprechungen älterer Publikationen nachzulesen.

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divemaster PDF 107

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DAS KÖNIGREICH DER EISBÄREN

DIE ZUKUNFT DER ARKTIS
Ja, es geht um Eisbären, wie der Titel in lackiert glänzenden Großbuchstaben ankündigt und ein zottiger Eisbär auf mächtigen Tatzen einher stapfend bekräftigt dies formatfüllend auf dem Titel. Und beim ersten flüchtigen Durchblättern dieses großformatigen Bandes scheint sich alles auf den Eisbären zu konzentrieren. Doch halt, hier muss ich mich korrigieren: Ein flüchtiges Durchblättern gibt es nicht, denn man wird durch faszinierende Bilder förmlich hineingezogen in die Welt der Arktis. Ihre vielfältigen Eiswelten,
ihre vom Polarmeer und Packeis umspülten Küsten, ihre grandiosen Landschaften bilden im Wechselspiel von Polartag und Polarnacht einzigartige Kulissen für die mächtigsten Landraubtiere unserer Zeit, die Eisbären. Der Fotografin Melissa Schäfer sind diese
eindrücklichen Bilder gelungen, die in acht Kapiteln das Leben der Eisbären und die Welt der Arktis widerspiegeln.
Eingestreut in das Gesamtbildwerk sind die ebenso einfühlsamen wie erläuternden Texte von Fredrik Granath. Unaufdringlich aber nachhaltig auf den Leser wirkend, werden nicht die Bilder sondern die Geschichten und Fakten erzählt, die zu diesen Bildern oder ganzen Bildsequenzen geführt haben. Bilder und Texte lassen die Leidenschaft spüren, mit
der sich Fotografin und Autor diesem Themenkreis verschrieben haben. Eine solche Arbeit vor Ort lässt keine Spekulationen zu, sondern offenbart die raue Wirklichkeit des arktischen Alltags im steten Wandel der Jahreszeiten aber auch im Bewusstsein großer
klimatischer Veränderungen. Entstanden ist ein großformatiger und beeindruckender Sachbildband, der für Naturfotografen und Naturliebhaber gleichermaßen empfehlenswert ist.

Melissa Schäfer, Fredrik Granath: Das Königreich der Eisbären – Die Zukunft der Arktis. Frederking & Thaler Verlag GmbH; 1. Edition (19. Oktober 2020)
Gebunden mit Schutzumschlag. 256 Seiten, 25,3 x 2,7 x 31 cm. Keine Fremdwerbung,
€ 49,99 ISBN 978-3954163175

 

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KORALLE & CO.

WARUM DIE UNTERWASSERWELT FÜR UNSER ÜBERLEBEN SO WICHTIG IST
Wer nur als Strandwanderer an den oft glasklaren Rändern der Lagunen entlang spaziert, bekommt einen ersten Eindruck von der Schönheit der Riffe. Wer zusätzlich als Geräte- oder Apnoetaucher in den tropischen Riffen der Flachmeere unterwegs ist, der kennt die Fülle der farben- und formenfrohen Begegnungen in diesen einzigartigen Ökosystemen. Im übertragenen Sinne könnte man das Sprichwort „Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen“ anwenden, wenn man vor lauter Einzelbeobachtungen die Zusammenhänge nicht mehr erkennt. Dies zu ändern, ist die Stärke dieses Buches. Dem Meeresbiologen und Unterwasserfotografen Dr. Richard Smith gelingt es mit verständlichen Texten und die Erklärungen begleitendem Bildmaterial die Funktion eines Riffs begreifbar zu machen. Er erläutert die Bedeutung des Korallendreiecks und geht auf Wohngemeinschaften in den Riffen, auf die Farben ebenso ein wie auf das Regiment der Parasiten. Paradebeispiele wie die „Wundersame Welt des Anemonenfischs“, „Geschichten aus dem Pferdestall der Zwergseepferdchen“ oder über die fantastischen Zwerglippfische geben einen Einblick in die Vernetzungen in den Rifflandschaften.
Nicht unkritisch schätzt der Autor die Lage der Riffe im 21. Jahrhundert ein, gleichzeitig dazu animierend, alles zur Rettung der Riffe – gilt auch für fern von den Riffen lebende Menschen – wegen ihrer Bedeutung in den globalen Systemen zu tun. Erfreulich auch, dass es immer noch Neues zu entdecken gibt, wo auch Freizeittaucher im Rahmen von Citizen Science mitwirken und ihren Erlebnisbereich erweitern können. Ein informatives und
animierendes Buch, das man nicht nur als Taucher gelesen habe sollte.

Dr. Richard Smith: Koralle & Co. Warum die Unterwasserwelt für unser Überleben so wichtig ist. Edition Delius, Verlag Delius Klasing Bielefeld
2020. Hardcover, 312 Seiten, durchgängig 4-farbig illustriert, 21,4 x 3 x 24,4 cm. 34,90 Euro, keine Fremdwerbung ISBN-13: 978-3667118981

 

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SPUREN DER STERNE

DIE URSPRÜNGE DES LEBENS IN KOSMOS UND TIEFSEE
Es sind die 60% unserer Meere, die tiefer als 1.000 Meter sind und bis in knapp elf Kilometer Tiefe reichen, die in diesem einzigartigen Buch mit den Formationen und Geschehnissen der galaktischen Dimensionen unseres Weltalls in Beziehung
gesetzt werden. Denn für beide Systeme sind die gleichen Fragen zu stellen. Wie und wann, und durch welche Ereignisse sind sie und ihre Erscheinungen entstanden? Wie entstand die verbindende Struktur der Materie. Vor allem aber ist es die Frage nach dem Leben, seinem Ursprung und möglichen anderen Planeten in den Weiten des
Alls, auf denen Leben existieren könnte. Dem Autorenduo ist es gelungen die Spannungsfelder aus Bekanntem und Beobachtetem, zu Erwartendem und Erhofftem in dem Themenkreis angemessener Wissenschaftlichkeit verständlich zu veranschaulichen.
Ein, allen NG – Büchern gemeinsames umfassendes und vielfältiges Bildmaterial in bester
Druckqualität macht das Buch auch zu einem optischen Genuss. Auch wenn die Frage nach Wasser die alles verbindende Frage des Lebens bei uns und im All ist, sollten das Buch nicht nur Taucher lesen, sondern alle, die an den spannenden Grundsatzfragen
des Lebens interessiert sind.

Ute Wilhelmsen, Till Mundzeck: Spuren der Sterne – Die Ursprünge des Lebens in Kosmos und Tiefsee. National Geographic Buchverlag GmbH; 1. Edition (Februar 2018). Hardcover, 192 Seiten, durchgängig 4-farbig illustriert, 23 x 2,3 x 27,2 cm. 34,99 Euro,
keine Fremdwerbung. ISBN-13: 978-3866906488

 

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IM AUGE DES SCHWARMS – VON FISCHEN, DEM MEER UND DEM LEBEN

Berufsbedingt musste und durfte ich schon viele Bücher zu diesem Themenkreis lesen. Nun also Helen Scales‘ „Im Auge des Schwarms“. Zehn im Anhang genauer erklärte, meist historische schwarz/weiß Tafeln leiten jeweils eines der inhaltsreichen und spannend geschriebenen Kapitel ein. Schon im einleitenden Prolog, in dem die Autorin ihre Gedanken zum Thema Fische darlegt zeigt sich ihr Vorteil, Meeresbiologin, Taucherin,
erfolgreiche BBC Dokumentarin, Buchautorin und im Wissenschaftsbetrieb von Cambridge eingebunden zu sein. Mit diesem reichen Erfahrungs- und Erlebnisfundus wendet sich Helen Scales im ersten Kapitel den Fisch-Kuriositäten zu. Hier und in allen nachfolgenden Kapiteln vermischt die Autorin geschickt Wissenschafts- und Entdeckungsgeschichte mit biologischen Fakten, die sie auch für Laien verständlich und oft mit Fakten bekannter Landlebewesen im Vergleich erläutert. Ein Blick in die Tiefe, der gleichzeitig eine Einführung in die Evolutionsgeschichte und den sich daraus ergebenden
Stammbaum der Fische ist. Der unglaublichen Farbenperformance der Fische ist das nächste Kapitel gewidmet. Tarnung, geschlechtsspezifische Wechsel von Farbe und Muster stehen hier im Vordergrund der Betrachtungen. Da all dies auch eine Rolle in der Kommunikation der Fische spielt, ist das nächste Kapitel dem Leuchten als Signalmittel der Fische gewidmet. Auch hier findet man wieder spannende, experimentelle Hintergründe, die die oft einfach wirkende Forschung auf dem Weg zu neuen Erkenntnissen schildert, wenn man erst einmal den richtigen Ansatz gefunden hat. Dem
Titel gebenden Thema der Schwarmbetrachtung ist das fünfte Kapitel gewidmet. Egal ob als Schutz vor dem Gefressenwerden oder als Fortpflanzungstreffen, Schwärme und ihre Bewegungsvariationen liefern ein spannendes Beobachtungsfeld, dem mit dem Titel „Fischfutter“ nahezu logisch die Thematik Fressen und Gefressenwerden folgt.
Gegen das Gefressenwerden helfen die Gifte der Fische, denen das nächste Kapitel gewidmet ist. Eingebunden sind auch hier wie in allen Kapiteln die Forschungsarbeiten von bekannten Tauchsportpersönlichkeiten und Meeresforschern, die den Leser fast direkt an all den Fragestellungen und Beobachtungen teilnehmen lassen. Doch auch der Fantasie der Autorin mit einer Zeitmaschine ins 380 Millionen Jahre zurückliegende Devon
zu folgen, um zu ergründen, „Wie Fische früher waren“ schließt man sich gerne an um längst ausgestorbenen Arten zu begegnen. Dass dies alles keine schweigende Welt war, geschweige denn ist, macht Helen Scales im Kapitel der Fischsymphonien klar. Dass dies alles nach Ansicht der Autorin dazu führen muss, Fische neu zu denken als fantastische
Hochleistungsentwicklungen in der ihnen eigenen Umwelt wird schon in den ersten Kapiteln deutlich. Diese Buch ist eines der wissenschaftlich vielseitigsten Werke über Fische, fakten- und anektotenreich, mit ausführlichen Glossar und Register und einer Auswahl weiterführender Literatur. Um auf meine Eingangsbemerkung zurückzukommen.
„Im Auge des Schwarms“ ist ein Buch, bei dem ich froh bin, dass ich es lesen durfte und das man allen an der Natur und Wissenschaftsgeschichte Interessierten nur empfehlen kann. Kein Taucher sollte es versäumen seinen Erlebnishorizont mit diesem Buch zu erweitern.

Helen Scales: Im Auge des Schwarms – Von Fischen, dem Meer und dem Leben. Folio Verlag Bozen 1. Auflage März 2020. Hardcover, 358 Seiten, 11 Abb., 14,1 x 3,8 x 21,6 cm. Keine Fremdwerbung, € 25,– ISBN 978-3852568065

 

 

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6 Kreislaufgeräte im Vergleich

Nachdem in Corona-Zeiten viele Taucher die tiefen, kalten Tauchseen der näheren Umgebung neu für sich entdeckt haben, ist auch das Interesse am Rebreather deutlich gestiegen. Zu groß sind die Vorteile, die diese Geräte engagierten Tief- und Langzeittauchern bieten. Dr. Frank Gottschalch hat für divemaster sechs beliebte Kreislaufgeräte verglichen.

In diesemArtikel möchte ich einen kurzen Überblick über einige Kreislauftauchgeräte
geben, die es zur Zeit auf dem Markt gibt. Dem aufmerksamen Leser wird sicherlich auffallen, dass es durchaus mehr Geräte auf dem Markt gibt. Damit die Auswahl aber nicht den Umfang des vorliegenden divemasters sprengt, musste ich mich auf einige Geräte beschränken. Hierbei habe ich mich auf die Auswahl von maximal sechs Rebreathern beschränkt, wobei meine Auswahlkriterien die folgenden vier Punkte erfüllen sollte…

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Computer für Mischgas und Kreislaufgeräte

Datenschutz ist in aller Munde, an Land. Unter Wasser dagegen schützen uns Daten und deren Auswertung vor einem Tauchunfall. Tessen von Glasow hat sich für den divemaster empfehlenswerte Modelle für Mischgas- und Kreislauftaucher angesehen.

10 Modelle im Vergleich.

Wenn es um den Bereich des technischen (Tief-)Tauchens und Tauchcomputer geht, dann
fangen meist die wildesten Diskussionen an. Denn viele technische Taucher stehen auf
dem Standpunkt, dass der Computer nur als Bottomtimer und Tiefenmesser, nicht aber als tatsächlicher Tauchcomputer eingesetzt werden dürfe. Dabei geht es vor allem um einen Punkt: die Ausfallzuverlässigkeit, also wie hoch ist das Risiko, dass ein elektronisches Gerät ausfällt. Von daher wird zumindest ein gleiches Redundanzgerät als notwendig erachtet. Von vielen wird der Tauchcomputer also nur als Hilfsmittel akzeptiert, um die Tiefe und Zeit zu tracken – also als sogenannter Bottomtimer.
Die eigentliche Dekompressionsberechnung wird im Vorfeld mit Hilfe von PC-Programmen vorgenommen und als sogenannte Runtime-table vom Taucher mitgeführt. Die Tatsache, dass hierfür eine entsprechende Disziplin bei der strikten Einhaltung der Tauchzeiten auf den einzelnen Tiefenstufen notwendig ist, wird nicht als Problem angesehen…

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Rebreather – Special

Dietmar W. Fuchs: „Für mich ist Tauchen schon immer das größte Abenteuer und ich stelle mich seit nunmehr über 40 Jahren den Herausforderungen der Tiefe – meist auf der Suche nach Wracks. Mit der Entwicklung des Rebreathers ist das Tieftauchen einfacher
und sicherer geworden und damit der Spaß noch größer. In jedem Fall rate ich zu einer
guten und permanenten Ausbildung, speziell, wenn man nicht mehr so häufig taucht
wie ich. Sicher ist es egal, für welchen Rebreather man sich entscheidet. Ich habe mich von AP inspirieren lassen und es bis heute nicht bereut.
Mein Tipp: Versucht es einfach mal aus!“

10 Seiten Special zum Rebreather Tauchen mit Interviews von Martin Parker und Laurent Ballesta und ein Einblick in die Produktion von Rebreathern bei AP-Diving.

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Portfolio • Becky Kagan Schott

Während meiner Zeit, die ich unter Wasser verbringe, möchte ich etwas Besonderes erleben und dies dann mit nach oben bringen, egal ob Fotos oder Filmmaterial. Ich
versuche bei jedem Tauchgang eine kraftvolle Geschichte in Bildern festzuhalten. Meine Leidenschaft ist dabei das Dokumentieren extremer Umgebungen; Orte, die selten besucht werden oder die überhaupt noch nie dokumentiert wurden. Ich möchte diese verborgenen Orte zeigen und bei den Betrachtern die Phantasie anregen. Begonnen habe ich damit in Florida‘s Höhlen, wo ich als Teenager hingezogen bin und wo ich auch das Tauchen erlent habe. Nachdem ich Erfahrungen mit dem Fotografieren im Dunkeln gesammlt hatte und ganz neue, kreative Beleuchtungstechniken perfektioniert hatte, entdeckte ich eine neue, noch größere Leidenschaft: Schiffswracks. Dabei fühle ich mich besondere stark den »Großen Seen« Nordamerikas verbunden. Hier wurde ich geboren und alle diese Wracks stellen eine lebendige Geschichte für mich dar. Es sind „meine“ Unterwasser-Zeitkapseln. Es macht mir Spaß, die Geschichten von Heldentum, Tragödien, Mysterien und Überleben, die sich auf den Schiffen zum Zeitpunkt des Untergangs abgespielt haben, zu erforschen..

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8K Format

Während sich die Fotografie auf einen schnellen AF und hohe Pixelzahlen eingeschossen hat, zieht die Videografie mit einer Auflösung von 8192 Spalten in einem noch schnelleren Innovationstempo voran. Herbert Frei analysiert den Wirbel um den 8K Hype.

Man mag es kaum glauben, aber es ist so. Es gibt unter Wasser zwischenzeitlich mehr Videografen als Fotografen. Allerdings sinkt die Zahl der spezialisierten Videogeräte, sprich der Camcorder. Nur wirkliche Video-Enthusiasten und Profifilmer greifen noch nach diesen Geräten, die es einerseits zu bezahlbaren Preisen gibt, andererseits werden für diese Gruppe kaum Unterwassergehäuse angeboten.
Was also macht der Videointeressent, der auch mal fotografieren will? Er greift zu einer Fotokamera mit Videomodus. Egal ob Kompaktkamera, Smartphone oder spiegellose Systemkamera. Es ist eine Frage des Geldes, der Einstellung und der persönlichen Ansprüche. Hier hat sich in der Tat viel getan. In fast jeder neuen Kamera ist 4K Standard, obwohl es lange nicht alle benötigen. Doch die Industrie ist schon weiter. Mit 8K
prescht sie sogar in Userkameras nach vorne. Doch wer braucht diese Auflösung? Vor allem, wer will und kann sie nutzen? Diesen Fragen geht divemaster hier auf den Grund.

WAS IST EIGENTLICH 8K?
Videos werden nach ihrer Auflösung klassifiziert. Zwar ist 4K (ein Bild hat 8, 29 Megapixel) mittlerweile Standard in nahezu allen Kameras, bei 8K ist die Auflösung aber vier Mal so hoch. Jedes Einzelbild besitzt ergo eine Auflösung von rund 33,18 Megapixel. So eindeutig es sich hier liest, ist es aber nicht, denn…

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Blackmagic und Seacam – Praxistest

Für den Preis einer Mittelklasse-SLR bietet Blackmagic eine Videokamera an, die mit einem Belichtungsspielraum über 13 Blenden wie eine professionelle Filmkamera arbeitet. Marc Hillesheim hat mit der Blackmagic–Seacam Kombo für divemaster eine Runde gedreht.

Gamechanger – der Begriff wird zuweilen vorschnell für Kameras benutzt, die vermeintlich etwas bieten, das der Benutzer laut Hersteller unbedingt noch gebraucht habe. Eine Kamera, auf die die Bezeichnung ganz sicher zutrifft, ist die Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K, gerne auch kurz „Pocket 4K“ genannt. Dabei unterschlägt dieses Kürzel die wichtigere der beiden Haupteigenschaften, die der australische Hersteller Blackmagic Design in der Langform des Namens untergebracht hat: dass man die Kamera in die
Hosentasche stecken kann (auch wenn es eher einer ziemlich große Tasche bedürfte) ist das Eine, dass es sich dabei um eine ausgewachsene Cine-Cam, also eine reine Filmkamera, handelt, ist der eigentliche Knüller bei der etwas über 1.300 Euro teuren Pocket 4K. Kameras mit einem ähnlichen Profil, wie etwa Blackmagics Ursa Mini Pro, kosten normalerweise ein Vielfaches, und selbst für eine Hybridkamera wie die
Panasonic GH5 S, mit der die Blackmagic bei Unterwasserfilmern am Ehesten konkurrieren dürfte, werden noch immer 500 Euro mehr fällig. Bedenkt man dann noch, dass im Verkaufspreis eine Vollversion von Davinci Resolve, Blackmagics eigener Software zur Postproduktion, enthalten ist, die normalerweise mit 350 Euro zu Buche schlägt, landet man bei einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis. Dennoch ist die Pocket 4K nicht die ideale Kamera für jeden…

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iPhone – Film und Video

Telefon, Fotoapparat oder Videokamera? Die Grenzen verwischen beim Smartphone. Das
neue iPhone 12 Pro Max hat längst die Grenze zum Profitool überschritten – meint Martin Helmers und erklärt im divemaster warum das so ist.

Das Gute am Altsein ist, dass man auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann. Wer die Entwicklung der Smartphone-Fotografie unter Wasser verstehen will, kann die Entwicklung der Digitalfotografie nicht komplett ignorieren. Seit 1997 bin ich digital
unterwegs und seit der Jahrtausendwende so auch unter Wasser. Auf einer boot in Düsseldorf sagte mir Fotolegende Kurt Amsler noch, dass sich die Digitalfotografie nie durchsetzen werde, weil der Kontrast und die Brillanz eines Dias nicht erreicht werden könnte. Zwei Jahre später bot er seine Foto-Workshops in Frankreich auch digital an.

DIE GESCHICHTE WIEDERHOLT SICH
Den gleichen Fehler machen viele Fotografen jetzt beim Entwicklungssprung von Digitalkameras auf das Smartphone. Während am Anfang in der Digitalfotografie noch entscheidend war, wer die meisten Pixel oder die kürzeste Auslöseverzögerung hatte, hat sich das Ganze mittlerweile auf einem praktikablen Niveau stabilisiert. Nicht immer sind mehr Pixel um jeden Preis sinnvoll und Smartphones lösen mittlerweile schneller aus, als der Telefonist denken kann. Der nächste Kriegsschauplatz wurde dann die Chipgröße.
Vollformat-Chip, Halbformat-Chip, 3/4-Format-Chip, Mikrochip, Kartoffelchip… – ein Diskussionsthema für Technikfreaks…

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