Meeresreservate – so geht’s

Das Rezept ist simpel: Man nehme Fisch ohne Fang – und lasse nichts weiter als Taucher ins Wasser. Dann können sich selbst gnadenlos überfischte Regionen innerhalb kürzester
Zeit erholen, so geschehen in Cabo Pulmo, Mexiko.

Die Überfischung hatte im Laufe der Geschichte sowohl direkt (durch den Abbau erheblicher Biomasse), als auch indirekt (durch die Veränderung ökologischer Verbindungen) enorme Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und die Ökosysteme der
Meere. Aber das muss nicht der Fall sein.

Meeresreservate ohne Entnahme – im Gegensatz zu Mehrzweck-Meeresschutzgebieten
(MPA), in denen die Fischerei erlaubt ist – sind ein wirksames Erhaltungsinstrument, das ein solides Fischereimanagement ergänzt. Obwohl Meeresschutzgebiete nicht die einzigen Lösungen gegen den Rückgang der marinen Arten und ihrer Ökosysteme sind, bilden sie
doch einen wichtigen Teil des Lösungsportfolios und es gibt zahlreiche wissenschaftliche Informationen über ihren weltweiten Nutzen. Zusätzlich zu den oben genannten Vorteilen für die Erhaltung haben gut ausgeprägte Meeresschutzgebiete nachweislich dazu beigetragen, die lokale Armut zu verringern, die wirtschaftlichen Einnahmen der Küstengemeinden zu erhöhen und zu einer wichtigen Komponente zur Erreichung einiger der IUCN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu werden…

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