(N)Aktfotografie

Akt oder einfach nur nackt? Einfach nur peinlich oder Kunst?
„Sex and Crime hat in den Medien schon immer eine besondere Rolle gespielt“, meint Medienexperte Dietmar W. Fuchs und fasst zusammen:

Aktfotografie spaltet die Gemüter seit die bildenden Künste im Frauenkörper das wahrhaftig Schöne entdeckt haben: „Gott erschuf Sie nach Ihrem Ebenbild“ und „Die Schöne und das Biest“, sind nur zwei Aussprüche, die es auf den Punkt bringen und die ich in Diskussionen um die Aktfotografie immer wieder gern zitiere. Nun, das ist meine Meinung und natürlich ist nicht jeder Mann ein Biest und natürlich gibt es in der Kunst auch die andere wunderschöne Seite, denken wir nur an Michelangelos »David«.
Vielleicht streiten wir beim Anblick von Aktfotos auch weniger über das Schöne in Mann und Frau, als über das Obszöne der Darstellung? Doch ist die Schöpfung – diesmal die biologische – von Vagina und Penis obszön? Oder hat die Aufklärung uns noch nicht bis in den letzten Winkel erreicht? Viele Fragen bleiben unbeantwortet, wenn wir uns über die Definition von Kunst in der Aktfotografie unterhalten oder sollte ich besser sagen streiten? Vielleicht hat das dafür gesorgt, dass viel Fotografen ihre Bilder einfach schwarz/weiß „malen“, um der Diskussion aus dem Weg zu gehen. Aber machen wir es uns dann nicht
zu einfach? Als bekennender Sammler von Schwarz-Weiß-Fotografie halte ich eine Aussage für wesentlich: „Kunst findet im Auge des Betrachters statt“…

mehr dazu in divemaster #112

 

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