Praxistest – Garmin Mk2i

Garmin hatte 2018 seinen ersten Tauchcomputer herausgebracht, den Descent Mk1. Nun legt der Smartwatch Hersteller nach und bringt die Tauchcomputerfamilie Descent Mk2i auf den Markt.

Wie schon der Mk1, ist der
Mk2i eine Smartwatch, die
auch die Funktion eines Tauchcomputers
beinhaltet. Garmin hat
nun auch eine Luftintegration realisiert und das
Display um fast 30 Prozent vergrößert.

ÄUSSERLICHKEITEN
Das Gehäuse ist aus einem faserverstärkten
Kunststoff (Polymer) gefertigt, die Lünette ist
beim Mk2i aus Titan. Je nach Kundenwunsch
gibt es Armbänder aus Titan oder Silikon. Das
Gehäuse ist sehr robust und sieht außerdem
ziemlich gut aus. Außerdem hat der Descent
auch über Wasser einen tollen Tragekomfort.
Der Durchmesser beträgt 52 Millimeter, die
Dicke 15 Millimeter, womit wir uns im Bereich
einer größeren Armbanduhr bewegen.
Der Descent hat einen Lithium-Ionen-Akku
an Bord. Dieser wird über USB-Anschluss
mit speziellem Adapter für den Descent (der
der Lieferung beiliegt) geladen. Die Betriebsdauer
des Akkus beträgt laut Hersteller bis zu
16 Tage im Smartwatch-Modus, 40 Stunden im
Tauchmodus und 20 Stunden im GPS-Modus.
Die Angabe zum Uhrmodus und Tauchmodus
können wir im Großen und Ganzen in nicht zu
kalten Gewässern bestätigen, die beiden anderen
Angaben haben wir nicht geprüft. In jedem
Fall sind diese Daten sehr gut und ermöglichen
problemlos eine zehntägige Tauchsafari mit
drei Tauchgängen am Tag, ohne nachladen
zu müssen.
Der Lieferung liegt eine gedruckte Bedienungsanleitung
in Deutsch bei. Leider ist sie nicht…

TEXT & FOTOS: TESSEN VON GLASOW

mehr im divemaster Nr. 109

 

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