Praxistest: Olympus OM-D – E-M1 MK II

Wenn Olympus an der O-MD Schraube dreht, kann man sich auf einiges gefasst
machen. Ziel der Entwickler war es mit der E-M1 MK II in den echten Profibereich
vorzustoßen, den sich derzeit Canon und Nikon zusammen mit Sony teilen. Herbert
Frei hat für DIVEMASTER die Kamera und die beiden UW-Gehäuse, das Olympus
hausinterne und das Seacam-Silver getestet. Sein Bericht spiegelt den aktuellen Stand
der Leistungsmöglichkeiten der UW- Fotografie wider.

Geschwindigkeit zählt
UW-Fotografen haben immer das Problem, dass der AF bei flott schwimmenden Fischen
meistens nicht schnell genug reagiert (siehe „Auslöseverzögerung“ im DIVEMASTER Nr. 96). Insbesondere, wenn sie auf die Kamera zu schwimmen. Hier kann die E-M1 MK II Vorteile verbuchen. Die Auslöseverzögerung liegt nun erstaunlicherweise sowohl bei hellem als auch etwas düsterem Umgebungslicht bei knapp 0,1 s. Ein phänomenaler Wert, der seine Einzigartigkeit bei der Verfolgung von Objekten mit 15 Bilder/s und zuverlässig funktionierendem AF unterstreicht. Nach s = v t legt ein 50 km/h schnell
schwimmenden Fisch wie z.B. ein Barrakuda in 0,1 s etwa 1,4 m zurück, ein langsamerer mit 5 km/h immer noch 14 cm.

Damit kann die E-M1 MK II den Profiboliden von Canon und Nikon Paroli bieten. Ursächlicher Grund dieser rasanten Fahrten sind ein spezieller Algorithmus und der neu entwickelte True-Pic-VIII-Bildprozessor, der zusammen mit dem 20-Megapixel-Bildsensor zwei unterschiedliche Messtechniken verwendet. Einmal das übliche
Kontrastverfahren und zum anderen die Phase-Change-Technik mit 121 Kreuzsensoren. Wem das noch nicht ausreicht, der kann die E-M1 MK II auch mit einem elektronischen Verschluss betreiben und dann,….

mehr im DIVEMASTER Nr. 97

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