Sardine Run – das große Fressen


Die Lebensenergie intakter ozeanischer Ökosysteme ist gewaltig. Erkennbar an den Reproduktionsraten von Schwarmfischen, deren gewaltige Biomasse unzählige Räuber
anlockt. Zum großen Fressen hat sich Claudia Weber-Gebert an den gedeckten Tisch begeben.

ast jedes Jahr findet ein einzigartiges Naturspektakel an der Ostküste Südafrikas und Mosambiks statt – der Sardine Run. Warum genau hier, kann bis heute nicht genau definiert werden. Es gibt verschiedene wissenschaftliche Theorien, die sich aber
teilweise widersprechen. Faktoren für diese weltweit größte Migration der Südafrikanischen Sardinen Sardinops ocellatus sind die beiden großen Meeresströmungen Agulhas-Strom und Benguela-Strom, Windgeschwindigkeiten, Regen, Luft- und Wassertemperaturen. In manchen Jahren allerdings war das Massenspektakel nicht zu
beobachten – wegen der klimatischen Bedingungen? Aber nur, weil man ihn an der Oberfläche nicht sehen kann, heißt das ja nicht, dass die Sardinen nicht gewandert wären. Es ist durchaus möglich, dass diese Wanderung in größeren Tiefen und/oder fernab der Küste stattfindet…

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