Schwarz-Weiße-Unterwasserwelt

Schwarz-Weiß-Bilder spielen in den motivischen Überlegungen der meisten UW-Fotografen eine untergeordnete Rolle. Das ist bedauerlich, denn Schwarz-Weiß-
Aufnahmen sind zeitlos schön.

TEXT UND FOTO: HERBERT FREI

Eigentlich ist die Bezeichnung Schwarz-Weiß-Aufnahme falsch, denn neben Schwarz und Weiß leben die Bilder von Grautönen. Man spricht daher korrekterweise von der Graustufen-Fotografie. Umgangssprachlich zum besseren Verständnis aber von Schwarz-Weiß-Fotos. Unabhängig von Farbtrends und Farbverfälschungen zeigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen den kreativen Anspruch eines Fotografen. Tatsächlich bleiben besonders gute Fotos lange im Gedächtnis, weil sie die Natürlichkeit der Unterwasser-Fotografie betonen. Farbverfälschungen, extensive und überzogene Bildbearbeitungen sowie Effekthascherei durch Farben gibt es hier nicht. Wer Graustufen-Bilder produziert ist ein Foto-Ästhet, weil er sich vom Farbenrausch getrennt hat und die Wirkung eines Bildes von dessen schwarz-weißer Aussage abhängig macht. Das ist höchste Fotokunst, die man aber lernen kann. In der Farbentheorie gelten Schwarz und Weiß als Unfarben, weil sie nicht im Farbkreis und im Sonnenspektrum vorkommen. Nichtsdestotrotz werden die monochromen Töne vom menschlichen Auge sehr gut erkannt, obwohl sie in Wirklichkeit aus  Helligkeitsunterschieden bestehen.

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DIVEMASTER #101 (3/19)

 

 

 

 

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