Tauchvergnügen trotz Klimawandel

Seit Jahrzehnten lassen sich klimatische Veränderungen durch meteorologische Messdaten belegen. Diese Veränderungen haben Forscher unter dem Fachbegriff Klimawandel zusammengefasst und warnen vor dessen Folgen. Auch von Tauchern bekommt die Redaktion DIVEMASTER immer wieder Hinweise auf erkennbare Veränderungen in den Tauchgebieten. Dr. Gabriele Kerber hat für DIVEMASTER alle derzeit wesentlichen Punkte zusammengefasst, wie nicht nur der Klimawandel den Tauchsport beeinflusst und in Zukunft noch stärker beeinflussen könnte. Wie immer würden uns hierzu auch Ihre Meinungen, Beobachtungen und Vorschläge interessieren.

Messbare Tatsachen
Egal ob Tagespresse, Fachpresse oder Gespräch in der Kneipe, überall lesen und hören wir: „Global steigen die Temperaturen, sowohl die Luft als auch die Meere werden wärmer. Dadurch schmelzen große Eismassen, der Meeresspiegel steigt, regional ändern sich die Salzkonzentrationen und Wassertemperaturen. Das wirkt sich auf die weltumspannenden Strömungen und damit Energie- und Materialtransport rund um den Planeten aus. Die Verdunstung sowohl direkt aus dem Boden, als auch durch Pflanzen und Tiere nimmt zu. Mit jedem Grad Celsius Temperaturerhöhung wird die Luft um rund sieben Prozent feuchter. Das ändert Niederschlagsmuster und Windverhältnisse auf der Erde.“

Auswirkungen für den Tauchsport?
Das sind alles Dinge, die sich auf unseren Sport, das Tauchen, auswirken könnten. Und zwar sowohl auf die Sicherheit beim Tauchen als auch auf die Attraktivität der Unterwasserwelt. Wassertemperaturen, Salzgehalt und Strömungen wirken sich direkt auf die Artenzusammensetzung vieler Ökosysteme aus…

mehr dazu in DIVEMASTER Nr. 99

 

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