Geschichte der Fotografie – Generation“D“

Während man an Land schon in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zaghafte Versuche mit der digitalen Fotografie feststellen konnte, blieb es unter Wasser verdächtig ruhig. Erst Anfang 2000 gab es innovative Gehäusehersteller und mutige UW-Fotografen, die sich in das digitale Abenteuer wagten. Herbert Frei erzählt die Geschichte der Generation »D«.

inolta, seit einigen Jahren als Marke nicht mehr existent, preschte 2002 auf der digitalen Schiene mit winzigen Kompaktkameras der Modellreihe Dimage X nach vorne, beginnend mit zwei Megapixel. Jahr für Jahr gab es dann eine oder zwei Millionen Pixel mehr. Minolta lieferte zur Modellreihe Dimage X zusätzlich sogar passende UW-Gehäuse, so dass man seiner Leidenschaft auch in 30 Meter Tiefe noch frönen konnte. ISO 200, JPEG und Programmautomatik machten die User glücklich. Während zwei Megapixel etwas karg waren, konnte man mit dem Nachfolgemodell und seinen 3,2 Megapixel schon beachtliche Bilder nach oben bringen. Grundvoraussetzung waren sonniges Wetter und klares Wasser.
Mit dem Blitzen war es zu Beginn der UWKompaktkamera-Fotografie so eine Sache.
Der winzige Kamerablitz dient weniger dem hoffnungsvollen Belichten, als dem zaghaften
frontalen Aufhellen. Das kleine Zoom-Objektiv  2-3-fach, konnte immerhin mit guter
Schärfe beeindrucken. Weil alles automatisch ablief, wenige Pixel an Bord waren und die
Blende auch nur bis drei, in späteren Modellen bis fünf geschlossen wurde, fotografierte man ohne es zu wissen immer in der Nähe der förderlichen Blende. Was zur Folge hatte, dass die Bilder der Dimage X-Modelle von Ecke zu Ecke messerscharf waren, auch wenn man Ausschnitte mit homöopathisch vorhandenen Pixeln hochzog. Kein Witz! Man konnte zur damaligen Zeit Bildvergrößerungen bis nahe der Pixelauflösung machen, und das Bild war…

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