Giganten der Meere

 

DR. FRIEDRICH NAGLSCHMID

„Wer den Wasserfloh nicht ehrt, ist den Blauwal nicht wert.“ So könnte man ein altes Sprichwort abwandeln, denn ohne die Kleinen gäbs die Großen nicht. Und hier dürfen wir trotzdem ehrlich sein, wir lassen uns schon auch von überdimensionalen Reizen beeinflussen und träumen gerne von Begegnungen mit den Giganten unter den Lebewesen dieser Erde. Was groß war, was groß ist und was Größe bedeutet, hat Dr. Friedrich Naglschmid für Sie zusammengestellt.

Die Kleinsten sind es, die Viren, die uns, wie wir derzeit schmerzlich durch CoVid-19 erfahren, am meisten plagen und am gefährlichsten, ja sogar lebensgefährlich für uns sind. Aber da wir sie nicht anfassen, riechen, hören. schmecken oder gar sehen können, sind sie uns fremd. Mit einer Größe von 0,02 – 0,2 Mikrometer (μm) sind sie noch fast ein Hundert mal kleiner als Bakterien. Als Grenzformen des Lebens haben Viren keinen Stoffwechsel und können sich nur in anderen Lebenwesen, zum Beispiel Bakterien oder uns vermehren. Im Gegensatz zu Viren zeigen uns Bakterien über den Schutz unserer Haut, die Verdauungshilfen im Darm, oder als Lebnsmittelveredler wie beim Joghurt auch positive
Seiten. Ganz anders die Giganten des Lebens. Sie beeindrucken uns mit überdimensionalen Reizen, mit gigantischen Massen, riesigen Ausmaßen und faszinierenden und zugleich beängstigenden Größen…

mehr dazu in divemaster Nr. 106

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