High Speed Abenteuer

Alles rund um das Thema Segelfische: Eine umfassende Systematik zu den Speerfischartigen, jede Menge Tipps für Fotografen und Schnorchler und eine spannende Erlebnisreise von Gerald Nowak.

Sportives Flossenschwimmen, geschicktes Fotografieren und einmalige Erlebnisse verspricht das Freitauchen mit Segelfischen. Die schnellsten Fische der Welt aufzuspüren ist eine Herausforderung, der man sich vor der Ostküste Yukatans stellen kann.

TEXT & FOTOS: GERALD NOWAK
GRAFIK: STEPHANIE NAGLSCHMID

„Ab Ende Januar ziehen die Sardinenschwärme um die NordostspitzYukatans, wo wir von Isla Mujeres aus mit dem Speedboot hinaus fahren. Nur leider sind sie nicht immer garantiert. Dieses Jahr haben wir bisher kaum welche gesehen. Liegt wohl am Klimawandel“, Markus ist ratlos. Schon mehrmals hat er heute mit Kollegen von den anderen Booten telefoniert, um zu hören, ob es schon Sichtungen gab.

SCHNORCHELN MIT SEGELFISCHEN
Schnorcheln mit Segelfischen ist inzwischen „en vogue“. Fast täglich schickt er Gruppen hinaus aufs Meer. Markus Fleischmann ist Besitzer der renommierten Tauchbasis „Pro Dive Mexico“, die er vor mehr als 18 Jahren in Playa del Carmen gegründet hat. Er kennt die Gewässer und war einer der ersten, der das Schnorcheln mit Walhaien und Segelfischen rund um die Halbinsel publik machte. Segelfische (Istiophorus albicans) sind normalerweise in den Wintermonaten von Januar bis April vor der Küste unterwegs, wobei der Februar der stärkste Monat ist. Die großen Planktonfresser kommen dagegen in
den heißen Sommermonaten Juni, Juli, August. „Leider warten wir seit Wochen auf die Ankunft der Segelfische, es wurden aber bisher noch kaum welche gesichtet. Dafür hatte die gestrige Truppe einen Walhai gesichtet. Die sind noch nie so früh da gewesen“, Markus versucht die neu Angekommenen zu beruhigen, auch wenn diese explizit für eine
Segelfischtour angereist sind. Unter Fotografen hat es sich herumgesprochen, dass die flinken Jäger vor der Küste Mexikos häufig anzutreffen sind. Normalerweise. Dieses Jahr scheinbar nicht. Arno, Udo und Anke machen lange Gesichter. Auch der Rest der Gruppe ist nicht gerade begeistert. „Na, dann fotografieren wir halt Walhaie“. Die bunt zusammengewürfelte Truppe hat sich darauf eingelassen, mal einen „Tauchurlaub“ nur schnorchelnder Weise zu verbringen. Denn das Tauchen mit Tauchgeräten macht bei den Geschwindigkeiten, die diese Fische an den Tag legen kaum Sinn….

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DIVEMASTER #101 (3/19)

 

 

 

 

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