Helium – kalt erwischt

Bei Tieftauchern sind Nitrox- und Heliox-Gemische längst nichts Neues mehr. Wenn man allerdings längere Zeit mit den Atemgasen im Kaltwasser unterwegs ist, können echte Probleme auftreten. divemaster hat im Angesicht der Gombessa V Expedition die Problematik anschaulich zusammengefasst.

In Ausgabe 102 haben wir die vierwöchige Tieftauchexpedition des französischen Forschers Laurent Ballesta begleitet und von den Problemen mit den Atemgasen erfahren. Um die Hintergründe zu beleuchten haben wir unseren Professor Dr. Jochen Schipke an die Problematik gelassen. Hier sein Pro und Kontra zum Tauchen mit Helium:

 
Den Taucher könnte interessieren, dass ein Heliumgemisch viel leichter zu atmen ist. Der
Grund: der Heliumkern besteht aus zwei Protonen und zwei Neutronen. Zum Vergleich:
Der Kern des Sauerstoffatoms besteht aus acht Protonen und acht bis zehn Neutronen. Helium ist also sehr viel leichter als Sauerstoff oder auch als Stickstoff. Wir kennen das von den „99 Luftballons“. Entsprechend hat Helium mit 0,18 Kilo pro Kubikmeter gegenüber Luft mit 1,20 Kilo pro Kubikmeter eine deutlich geringere Dichte.
Bei diesen Werten kann man sich vorstellen, dass sich Helium etwa siebenmal so ‘leicht‘
atmen lässt. Es erleichtert daher besonders in größeren Tauchtiefen die Atemarbeit…

…mehr dazu in divemaster #103

 

 

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