Kryptoarten: Die Seepferdchen im Étang de Thau


Die Gewässer im Étang de Thau, im südfranzösischen Golf du Lion bieten einmalige Beobachtungsmöglichkeiten zur Artenentstehung in einer von teilweiser Isolation geprägten Umgebung. DIVEMASTER-Autorin Claudia Weber-Gebert konnte direkt mit den Forschern vor Ort sprechen und neben den ökologischen Besonderheiten dieses Meeresgebietes Spannendes zur Entstehung verborgener Seepferdchenarten erfahren.

Der Étang de Thau
Das französische Wort Étang steht eigentlich für ein abgeschlossenes üppig bewachsenes und mit Tieren gut besetztes abgeschlossenes Flachwasserbecken. Der Étang de Thau ist eigentlich heute gar kein Étang, sondern eine Lagune, denn es gibt, anders als bei einem
richtigen Étang, drei Verbindungen mit dem offenen Meer. Deshalb möchte ich im Weiteren lieber von der «Lagune von Thau» sprechen. Wo der Name Thau her kommt, ist nicht wirklich bekannt. Es gibt Vermutungen und die naheliegende ist, dass der Name von den Römern her stammt, „Taurum paludem“ und wohl auf ein sumpfiges Gelände hinweist. Die Lagune liegt am Mittelmeer zwischen der Französischen Hafensatdt Sète und dem bekannten Urlaubsort Agde.
Anders als im offenen Meer sind die Bewohner einer Lagune an besondere Bedingungen gebunden: Salzgehalt, Temperatur und Dünung. Alle drei Faktoren stehen im Zusammenhang und sind bedingt durch die geringe Wassertiefe der Lagune. Das Wasser wärmt sich schneller auf und es verdunstet …

mehr im DIVEMASTER Nr. 97

 

 

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