Praxistest: Genius von Mares

Mit dem Icon hat Mares 2012 seinen ersten farbigen Tauchcomputer vorgestellt, nun ist der Nachfolger auf dem Markt: mit dem Genius verspricht Mares einen großen Wurf – Tessen von Glasow hat ihn ausführlich für divemaster getestet.

TEXT & FOTOS: TESSEN VON GLASOW

Auspacken ist immer ein spannendes Ereignis, auch dann, wenn man das Gerät schon auf einer Messe oder bei Besuchen von Präsentationsveranstaltungen gesehen hat. Die Wertigkeit einer sinnvollen Verpackung sagt viel über die Firmenphilosophie und deren
Nachhaltigkeit aus. Selbst Kleinigkeiten wie ein beiliegendes Täschchen für den Tauchcomputer werden dabei wohlwollend wahrgenommen.

GEHÄUSE & BEDIENUNGSANLEITUNG
Das Gehäuse ist aus einem schlagfesten Kunststoff, die Masse liegt bei 340 Gramm, das Gehäuse misst wie beim Icon HD 9,2 Zentimeter in der Länge, 8,5 Zentimeter in der Breite und zwei Zentimeter in der Tiefe. Hinzu kommt das Akkufach mit einem Durchmesser von zwei Zentimeter. Der Genius verwendet als Energiequelle einen wieder aufladbaren Lithium-Ionen-Akku. Mares ist auch hier auf der Höhe der Zeit, der Akku hält nach Herstellerangaben etwa 40 Stunden. Unser Testgerät hat im warmen Salzwasser
gute 30 Stunden bei voller Displaybeleuchtung durchgehalten. Im Süßwasser (Bodensee, vier bis sechs Grad Celsius) merkt man den Einfluss der Kälte sofort, hier lag die Laufzeit nur bei etwa 20 Stunden. Der Akkus entlädt nicht ganz linear, das ist normal bei Akkus, im Bereich unter 50 Prozent geschieht die Entladung schneller als oberhalb. Mit diesen Akkulaufzeiten kommt man bequem durch einen normalen zweiwöchigen Tauchurlaub, auch eine einwöchige Tauchsafari sollte damit machbar sein. Und allein damit macht der Genius einen riesigen Sprung zum Vorgänger!

Mehr dazu im divemaster Nr. 101

 

 

 

 

 

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