Stressabbau durch Apnoe

TEXT: NIK LINDER – FOTOS: PHIL SIMHA

Im Flugzeug von Ägypten nach Deutschland komme ich mit ein paar Tauchern ins Gespräch. Relativ schnell erkennen wir die Unterschiede zwischen ihrer und meiner Art zu tauchen. „Sie tauchen richtig“, das bedeutet mit einer Druckluftflasche und einem Atemregler. Ich tauche Apnoe, halte also die Luft an. Es ist ein Condor Flug und das bedeutet, es gibt kein ablenkendes Bordprogramm wie Filme, Essen oder Trinken.
Mit anderen Worten, es bleibt Zeit um sich über die gemeinsame Leidenschaft – das Tauchen zu unterhalten. Ich erzähle von Erlebnissen während meiner Tour, dem Tauchen in Wracks, der Interaktion mit Delfinen und vielem mehr. Mit offenen Mündern, folgen mir die beiden Taucher. In ihren Augen ist es unvorstellbar, was wir Apnoetaucher so alles können. Nach und nach erzähle ich, was für mich und andere Apnoetaucher die Faszination ausmacht…

DREI GRÜNDE
Es gibt drei Gründe, warum Menschen in meine Apnoekurse kommen. Die Ersten suchen das Naturerlebnis. Entweder sind sie begeistert von der Interaktion mit großen Tieren, wie Delfinen, Walen, Haien, und Mantas oder sie möchten beim Schnorcheln länger unten bleiben. Die Interaktion ist in Apnoe einfacher, weil wir für die Tiere interessanter sind. Wir bewegen uns mehr und können schnell auf- und abtauchen. Dazu machen wir keine störenden Geräusche und wirken dadurch weniger bedrohlich.

 

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DIVEMASTER #101 (3/19)

 

 

 

 

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